Der östliche Flügel des Alten Schlosses mit den ehemaligen
Eremitenzimmern
im mittleren Trakt
Schauplatz des Eremitenspiels waren die zwei seitlichen Flügel zwischen Grottenbau und Festsaal, denen jeweils ein aus rohen Felssteinen und einem Laubendach konstruierter Gang vorgelagert war. In jedem der Flügel fanden vier kleine Eremitenzellen Platz, die einen spartanisch eingerichteten Aufenthaltsraum mit Ofen und ein Vorzimmer umfassten.
Nach Verlassen der Eremitenwohnungen gelangt der Besucher in jenen Teil des Schlosses, dessen Erscheinungsbild entscheidend durch die Umbauten der Markgräfin Wilhelmine geprägt wurde. Mit dem Übergang in ihren Besitz verlor das Gebäude seine ursprüngliche Funktion als Eremitenklause.